Neurofeedback
„Das menschliche Gehirn ist eine großartige Sache. Es funktioniert bis zu dem Zeitpunkt, wo du aufstehst, um eine Rede zu halten.“ Mark Twain
Herzlich willkommen im Neurofeedbackbereich!
Leider müssen wir unser Angebot im Therapie- und Coachingbereich zum Einsatz der Neurofeedbackmethode zum 01.01.2026 schließen. Es wird weiter angeboten von der Ergotherapiepraxis Kathrin Kuhrau mit der uns eine lange Zusammenarbeit verbindet und die wir wärmstens weiterempfehlen können. Inzwischen hat sie einen neuen Standort in Kulmbach, alle weiteren Informationen zu ihrem Neurofeedbackangebot und Kontaktmöglichkeiten finden Sie auf der Website kathrin-kuhrau.de.
Methode
Neurofeedback hat sich aus dem Bereich des Biofeedbacks (technisch unterstützte Rückmeldung physiologischer Körperprozesse) entwickelt, das sich schon seit vielen Jahren u. a. in der Rehabilitation oder zur Behandlung von Schmerzsymptomatiken bewährt hat.
Es bezeichnet ein direktes Gehirnwellentraining bei dem man über optische und akustische Rückmeldungen (Feedbacks) am Computer lernen kann, seine Selbstregulation zu optimieren. Dabei werden – je nachdem welcher Bereich trainiert bzw. optimiert werden soll – entsprechend kleine Elektroden am Kopf plaziert, die die aktuelle Gehirnaktivität messen. Diese Signale werden verstärkt durch ein Softwareprogramm auf einem Bildschirm zurückgemeldet, z. B. in Form eines Ballons, eines fahrenden Autos oder einer anderen Videoanimation. Die Feedbackprogramme werden also direkt über die Gehirnaktivität gesteuert und funktionieren um so besser (z. B. Ballon erreicht besser sein Ziel oder Auto fährt schneller), je näher man einem entspannten, fokussierten und konzentrierten mentalen Zustand kommt bzw. je besser man den vorgegebenen Zielzustand erreicht (Normalisierung bestimmter Frequenzbänder des EEG).
Ähnlich wie beim Training bestimmter Muskelpartien können so nach ca. 30 Sitzungen neue Gehirnmuster aufgebaut und verstärkt werden. Auf diese kann in Anforderungs- bzw. Belastungssituationen zurückgegriffen werden, was letztlich eine bessere Nutzung des vorhandenen Potentials ermöglicht. Inzwischen liegen mehrere kontrollierte Studien und Metaanalysen vor, die die Effizienz dieses Verfahrens belegen. Einsatzbereiche sind neurodivergente Auffälligkeiten wie AD(H)S und Autismus, aber auch Migräne, Epilepsie und psychische Problematiken (Ängste, Zwänge, Depressionen) im Rahmen eines multimodalen Therapieansatzes.